Einer der unbestreitbaren Vorteile von Blockhäusern ist ihre Flexibilität, die in ihrer einfachsten Form bedeutet, dass Blockwände leicht abgebaut, versetzt oder erweitert werden können, wenn sich die Wohnbedürfnisse ändern.
Hier ist ein Beispiel dafür, wie eine junge Familie, die in einem etwa sechs Jahre alten Passiv-Blockhaus lebt, ganz unkompliziert ein eigenes Zimmer für ihre 9-jährige älteste Tochter geschaffen hat.
Das Haus verfügte bereits über drei Schlafzimmer, doch ein zusätzliches Zimmer wurde notwendig, als die Anzahl der Töchter in der Familie von zwei auf drei stieg.
Ausgangspunkt der Renovierung war der helle Flurbereich im Obergeschoss:

Das Geländer der Gallerie wurde durch vertikale Bohlen ersetzt, die die Wände des neuen Zimmers bilden. Diese wurden an nur einem Tag von einer nicht professionellen Person errichtet.

Das Einbauen der Tür und die Fertigstellung der Leisten nahmen einen weiteren Tag in Anspruch. Als schwierigster Teil erwies sich das Verkleiden und Fertigstellen des im Zimmereck befindlichen Schornsteins, was jedoch der Nutzung des Zimmers nicht im Wege stand.
Hier sind Vorher-/Nachher-Ansichten des heutigen Zimmers:


So sah es früher von der Stelle aus, an der sich jetzt das Zimmer befindet, in Richtung des anderen Endes des Flurs aus.

Und so sieht es jetzt aus:

So entstand nahezu mühelos ein helles und frisches Zimmer für die sportliche Tochter Aino, die ihren ganz eigenen Raum mit einem passenden Schild an der Tür dekoriert hat („Pääsy kielletty“ bedeutet „Betreten verboten“).

Mit Erlaubnis der Zimmerbesitzerin durfte auch die kleine Schwester am Foto teilnehmen.

Eigenes Zimmer – glücklicher Geist.
So einfach ist das.
